iMovie vs. DaVinci Resolve: Welche Software rettet dich aus dem Schnitt-Chaos?

Stell dir vor: Du sitzt vor deinem Mac, 100 Clips vom letzten Urlaub, und fragst dich – iMovie oder DaVinci Resolve? Dein Herz sagt: „Mach es endlich!“, dein Kopf sagt: „Zu kompliziert!“. Genau diese Entscheidung nehme ich dir heute ab.

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iMovie oder DaVinci Resolve? Welche Schnittsoftware macht dich schneller zum fertigen Familienfilm

iMovie oder DaVinci Resolve?

Genau diese Frage stellen sich unzählige HobbyfilmerInnen, sobald sie mit Videoschnitt starten wollen.

Vielleicht sitzt auch du gerade vor deinem Mac. Die Speicherkarte voller Clips vom letzten Urlaub. Und du fragst dich: Welches Programm öffne ich?

iMovie oder DaVinci Resolve?

Und genau hier passiert oft der erste große Fehler. Viele bleiben an dieser Entscheidung hängen. Sie googeln, vergleichen, schauen Dutzende Videos … und verschieben das eigentliche Projekt: ihren Film.

Die Clips warten. Die Familie wartet. Aber der Film wird nicht fertig.

Dabei ist die Software gar nicht das größte Problem. Sondern dein Workflow.

Trotzdem lass uns ehrlich vergleichen. Denn die Frage „iMovie oder DaVinci Resolve?“ ist wichtig. Nicht, weil die eine Software „besser“ ist. Sondern weil sie dich entweder direkt starten lässt – oder dich am Anfang überfordert.

Wo fängst du am besten an?

Lass mich raten: Du hast einen Mac. Du willst endlich ernsthaft Filme schneiden.

Aber du fragst dich: Soll ich es mir einfach machen und mit iMovie anfangen? Oder gleich zu DaVinci Resolve greifen – damit ich „nicht zweimal lernen“ muss?

Beides klingt logisch. Aber die Wahrheit liegt dazwischen.

iMovie ist das einfachste Schnittprogramm für Mac-NutzerInnen. Kostenlos, schlank, klar. DaVinci Resolve dagegen ein Profi-Werkzeug. Mächtig, aber komplex.

Und jetzt die entscheidende Frage: Was willst du eigentlich?

Nur Urlaubsfilme und Familienfeste schneiden? Oder dich langfristig tiefer mit Videoschnitt beschäftigen?

Beides ist legitim. Aber die Antwort bestimmt, mit welchem Programm du am besten startest.

Die Oberfläche: Schlichtheit gegen Funktionsdschungel

Öffnest du iMovie zum ersten Mal, fühlst du dich sofort zuhause. Alles wirkt aufgeräumt. Eine Timeline, ein Vorschaufenster. Mehr brauchst du nicht.

Keine 100 Knöpfe, keine Panik. Es lädt dich ein: „Komm, probier’s einfach aus.“

Ganz anders Resolve. Die Oberfläche gleicht einem Cockpit.

Tabs für Schnitt, Colorgrading, Fusion, Fairlight. Jeder Tab eine Welt für sich. Und du denkst nur: „Hilfe, wo soll ich hier klicken?“

Aber ehrlich: Am Anfang reicht dir ein einziger Tab. Der Schnitt-Tab. Alles andere darf erstmal warten.

Und genau das musst du wissen. Sonst verlierst du dich in den Möglichkeiten.

Projekterstellung: iMovie oder DaVinci Resolve im Praxistest

Ein neues Projekt starten – klingt banal. Aber hier zeigt sich schon der Unterschied.

iMovie: ein Klick, fertig. Kein Nachdenken. Keine Optionen. Praktisch, aber unflexibel.

Dein Projekt passt sich automatisch an deine Clips an. Hast du in 4K gefilmt, schneidest du auch in 4K. Willst du etwas anderes? Schwierig.

Resolve dagegen: volle Freiheit. Du bestimmst Bildrate, Auflösung, Format. Alles liegt in deiner Hand.

Klingt komplizierter – ist es auch. Aber dafür gibst du deinem Projekt die Form, die du wirklich willst.

iMovie ist die Fertigpizza. Resolve ist die ganze Küche.

Clip-Import: Bequemlichkeit gegen Verantwortung

Importierst du Clips in iMovie, landen sie sofort in der Mediathek. Alles zentral gespeichert. Alles ordentlich. Du musst dich um nichts kümmern.

Resolve macht es anders. Nur Verknüpfungen. Heißt: Ziehst du die SD-Karte raus, fehlen die Clips.

Das zwingt dich, Ordnung zu halten. Und auch wenn es am Anfang nervt: Langfristig ist es Gold wert.

Denn so baust du dir ein System, das auch in fünf Jahren noch funktioniert.


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Favoriten setzen: iMovie hat die Nase vorn

Stell dir vor: 200 Clips vom Urlaub. Aber nur 20 sind wirklich gut.

Willst du alle 200 in die Timeline ziehen? Natürlich nicht.

iMovie hat die Lösung: Favoriten. Per Tastenkürzel markierst du die besten Stellen. Mehrere pro Clip. Später filterst du nur nach Favoriten – und bist sofort im Flow.

Resolve? Eine Auswahl pro Clip. Das reicht oft nicht.

Hier ist iMovie der klare Sieger.

Die Timeline: Magnetisch oder klassisch?

Die magnetische Timeline von iMovie ist legendär. Clips schnappen automatisch an die richtige Stelle. Keine Lücken, kein Chaos.

Perfekt für EinsteigerInnen. Es fühlt sich fast so an, als würde das Programm mitdenken.

Resolve hat auch so eine Timeline. Aber nur im Montage-Tab. Und der ist … sagen wir: nicht gerade hübsch.

Unübersichtlich, kein Zoom. Im Schnitt-Tab wird es besser, aber iMovie bleibt hier klar intuitiver.

Schnitt und Werkzeuge: Einfach oder präzise?

Clips trimmen, schneiden, löschen – das können beide. iMovie setzt voll auf Tastenkürzel. Resolve bietet zusätzlich visuelle Werkzeuge.

Mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Ablenkung.

Die Frage ist: Willst du die Abkürzung oder die Werkzeugkiste?

iMovie ist wie ein Taschenmesser. Resolve wie der ganze Werkzeugkoffer.

Zuschnitt, Animationen und Collagen

Clips verschieben, zoomen, zuschneiden – beides möglich. Aber: iMovie erlaubt nur zwei Spuren übereinander. Resolve: unbegrenzt.

Das ist entscheidend, wenn du Splitscreens oder Collagen machen willst.

Und: In Resolve kannst du exakte Zahlen eingeben. Millimetergenau. Das ist präziser – und erklärt, warum Resolve so „vollgestopft“ wirkt.

Zeitlupe und Zeitraffer: Einfachheit oder Effekte?

iMovie hat eine Automatik. Clips werden automatisch verlangsamt, ohne zu ruckeln. Für Anfänger genial.

Resolve bietet mehr: Optischer Fluss für flüssige Zeitlupe. Speed Ramps für dynamische Übergänge.

Klingt kompliziert? Ja. Aber es sieht großartig aus.

Audio-Bearbeitung: Gleichstand mit Nuancen

Musik hinzufügen, trimmen, Lautstärke anpassen – alles drin. Auch Rauschunterdrückung.

Resolve klingt etwas professioneller. iMovie hat dafür eine integrierte Sound-Bibliothek. Gerade für FamilienfilmerInnen praktisch.

Titel und Texte: Minimalismus oder Freiheit?

iMovie: wenige Vorlagen, kaum anpassbar. Resolve: volle Kontrolle. Texte verschieben, Größe ändern, Farbe anpassen.

Für kreative Köpfe ist Resolve ein Paradies. Für EinsteigerInnen manchmal zu viel.

Übergänge: fast Gleichstand

Übergänge sind in beiden Programmen einfach. Drag & Drop – fertig.

Resolve hat mehr Vorlagen. Aber Hand aufs Herz: Brauchst du die wirklich?

Farbanpassung: hier trennt sich die Spreu vom Weizen

Resolve wurde für Colorgrading geboren. Kein Wunder, dass es hier glänzt. Hollywood lässt grüßen.

iMovie dagegen: drei Regler. Helligkeit, Kontrast, Sättigung.

Und ehrlich? Für 90 % aller HobbyfilmerInnen reicht das.

Wer will schon stundenlang im Colorgrading hängen, während die Familie auf das fertige Video wartet?

Und doch: Resolve hat LUTs. Farbfilter, die sofort Kino-Look erzeugen.

Export: Ein Klick gegen 100 Optionen

iMovie: ein Klick. Fertig. Kaum Auswahl, dafür keine Fehler.

Resolve: ein eigener Tab. Tonnenweise Einstellungen. Viel Macht, viel Verwirrung.

Am Anfang ist iMovie hier klar entspannter. Später ist Resolve unschlagbar.

Fazit: iMovie oder DaVinci Resolve?

iMovie ist perfekt, wenn du sofort loslegen willst. Clips rein, schneiden, exportieren.

Resolve ist mächtig, wenn du mehr willst. Aber es kann dich am Anfang erschlagen.

Die Wahrheit: Nicht die Software entscheidet über deinen Erfolg. Sondern dein Workflow.

Der schnellste Weg zum fertigen Familienfilm

Genau dafür gebe ich meine Webinare. Im ersten: dein erster Film in fünf Schritten. Im zweiten: der Turbo-Workflow, mit dem du hunderte Stunden sparst.

Und das Beste: Beide sind gerade kostenlos.

Viele TeilnehmerInnen sagen: „Ab dem Webinar hat sich mein Videoschnitt komplett verändert.“

Also: iMovie oder DaVinci Resolve? Beides ist richtig. Wichtig ist nur, dass du überhaupt anfängst.

Denn deine Aufnahmen warten schon darauf, Geschichten zu erzählen.


 

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Christian Sunderdiek

Über den Autor

Christian Sunderdiek ist Profi-Filmemacher und hat über 18 Jahre Erfahrung im Filmen und im Videoschnitt. Für die Leser dieses Blogs gibt er regelmässig kostenfreie Webinare für Hobby-Filmer.


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